Auch der Journalismus ist bei »Studieninfo« vertreten

Auf der Suche nach dem Traumberuf

Von Jannis Mattar

Eupen


»Ich mache was mit Medien«. So lautet die Aussage vieler Abiturienten, die noch nicht recht wissen, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen sollen.

Viele Jugendliche stehen vor der schwierigen Entscheidung, welchen Weg sie im Sinne ihrer Berufswahl gehen sollen. Zu diesem Zweck findet am Dienstag, 7. Februar, in den Räumlichkeiten des Königlichen Athenäums Eupen (siehe untenstehenden Artikel) ein Berufsinformationsabend statt.

Den Berufszweig Journalismus vertritt Thomas Evers vom Grenz-Echo nun schon seit mehreren Jahren. Stets erfolgreich, wie er sagt. Den Jugendlichen steht er Rede und Antwort und berichtet ihnen von der Arbeit als Journalist und Reporter. Gut besucht ist die Veranstaltung immer, was vor allem an der hohen Präsenz der Vertreter verschiedenster Sparten liegt. 

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Am Dienstag ist es wieder so weit: Hochschulen und Berufssparten stellen sich beim Studieninfo im Athenäum in Eupen vor. Diese Archivaufnahme entstand vor zwei Jahren am Stand der Universität Namur.

Weit über zwei Stunden verbringe er damit, seine Erfahrungen mit den neugierigen Zuhörern zu teilen, so Evers. Das Interesse für seinen Beruf ist besonders hoch. »Ich sitze den ganzen Abend dort. Zwei bis drei Stunden ohne Pause«, sagt er.

Der Einstieg in den Beruf des Journalisten ist besonders vielseitig. Viele unterschiedliche Studiengänge und Ausbildungen befähigen dazu. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, den Job als Quereinsteiger ohne besondere journalistische Vorbildung auszuüben. In der Vergangenheit nahmen nicht nur Abiturienten an den Informationsabenden teil. Einige Gesichter wussten das Angebot mehrere Male zu schätzen und besuchen die Veranstaltung immer wieder.

Dass die Arbeit Früchte trägt, bestätigt sich bei einem Blick in die Redaktion des Grenz-Echos. Einige Redakteure wurden sogar von ihren jetzigen Kollegen beraten. So erging es auch Cynthia Lemaire, die ihrerseits vor mehr als zehn Jahren ein Gespräch mit Heinz Gensterblum führte. Der Berufswunsch sei vorher schon klar gewesen. Für sie waren die Infos, die sie dort erhalten hatte, lediglich eine Bestätigung. Besonders einen Tipp hat sie sich zu Herzen genommen: »Mir wurde davon abgeraten, Journalismus zu studieren.« Ein Geschichtsstudium war ihr Weg, einer von vielen. Geholfen hat die Beratung allemal und sie empfiehlt sich nicht nur für diejenigen, die bezüglich der Wahl eines Studiums oder einer Ausbildung noch im Dunkeln tappen. Auch, um Anregungen zu bekommen, auf die man von alleine nicht gekommen wäre, lohnt sich ein Besuch.

Hingehen und zwar am besten mit vielen Fragen im Gepäck. So lautet der Ratschlag, um dem Risiko eines vorzeitigen Studien- oder Ausbildungsabbruchs vorzubeugen. Denn auch der Traumberuf der Kindheit birgt Schattenseiten, die beleuchtet werden sollten.

Ist der Alltag eines Juristen wirklich so, wie es im Fernsehn gezeigt wird? Was erwartet mich in einer Ausbildung zum Elektriker? Wie sieht es mit Berufsleben eines Lehrers aus? Was genau macht ein Kinderpsychologe? Und natürlich: Was erwartet mich in der Redaktion einer Zeitung oder Zeitschrift?

Fragen über Fragen, die am besten diejenigen beantworten können, die ihre Entscheidung schon getroffen haben und ihren Weg schon gegangen sind.

Auch in der kommenden Woche erwartet die Interessenten Rat, Antworten und eine ordentliche Portion persönliche Erfahrung

Quelle : Grenz-Echo.net

03.02.2012


Erneute Auflage der erfolgreichen Veranstaltung am 7. Februar

Athenäum bietet Studien- und Berufsinformationen an

Von Jannis Mattar

Eupen

 

Über Erfolg oder Misserfolg eines Studiums an der Universität oder Hochschule entscheidet nicht zuletzt die Wahl der geeigneten Studienrichtung und der richtigen Hochschule. Zu viele Studenten schaffen den Übergang zur Hochschule nicht, weil sie sich im Vorfeld nur ungenügend Gedanken über ihre wirkliche persönliche Motivation, über die Inhalte und die Anforderungen der einzelnen Studiengänge oder über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichsten Studienorte oder Hochschulen gemacht haben. Ob Studium oder Ausbildung, ob Bachelor- oder Masterstudium, ob Belgien oder Ausland, jeder muss seinen Weg finden.

Aus diesem Grunde bietet das Athenäum Eupen seit vielen Jahren den Schülern der Oberstufe und allen Interessierten der verschiedenen Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Möglichkeit, sich vor Ort über zahlreiche Studienmöglichkeiten in der Euregio und darüber hinaus zu informieren.

Am Dienstag, 7. Februar, werden Vertreter von rund 35 Hochschulen und Universitäten aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden, verschiedene Ausbilder (für Karrieren bei der Polizei oder der Armee, zum Beispiel), das Arbeitsamt, der Infotreff oder das PMS in den Räumen des Eupener Athenäums den interessierten Jugendlichen und angehenden Abiturienten alle möglichen Informationen zu Studiengängen und Ausbildungen nach dem Abitur geben können.

Charakteristisch für den Info-Abend, der von der VoG Pro Juventute des Athenäums organisiert wird, ist aber auch die Präsenz von Vertretern verschiedenster Berufssparten (vom Polizeikommissar über die Hebamme oder den Ingenieur bis zum Architekten und zum Rechtsanwalt). Im Einzelgespräch kann der Jugendliche dann aus erster Hand mehr über den wirklichen Berufsalltag und die besonderen Anforderungen gewisser Berufszweige erfahren.

Zum Infoabend sind Schüler und Eltern der Oberstufe aller ostbelgischer Sekundarschulen ebenso eingeladen wie jeder interessierte Besucher. Er findet statt am Dienstag, 7. Februar, von 19 bis 21.30 Uhr in den Räumen des Königlichen Athenäums Eupen, Lascheterweg 20.

Quelle : Grenz-Echo.net

03.02.2012